Medizinische Fachschule


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Gesundheits- und Krankenpflege

Fachrichtungen

Die Ausbildung
Gesundheits- und Krankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpfleger


Menschen qualifiziert betreuen und pflegen, das kann in Zukunft Ihr Beruf sein.
Ein Beruf, in dem Sie die vielen Kenntnisse und Fähigkeiten, die wir Ihnen vermitteln, neu einsetzen.
Im Mittelpunkt Ihrer Arbeit steht der Mensch. Sie sind seine Bezugsperson.
Ganzheitliche, professionelle Pflege ist Ihre Antwort auf seine Bedürfnisse.
Ein Beruf fürs Leben, der Leben erhält, gesunde und kranke Menschen begleitet.


Zugangsbedingungen:

  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung
  • Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss
  • Berufsabschluss Krankenpflegehelfer / -in oder Altenpflegehelfer/ -in
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung zusammen mit einer erfolgreich abgeschlossener mindestens zweijähriger Berufsausbildung


Erforderlich für den Beruf sind:

  • körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • Initiative, Einsatzbereitschaft und Hilfsbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Aufgeschlossenheit und Anpassungsfähigkeit
  • präzise mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • geistige Beweglichkeit


Ausbildung:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Dabei gilt das erste halbe Jahr als Probezeit.

Der theoretische Unterricht ist in 12 Lernfelder unterteilt:

  • Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
  • Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
  • Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
  • Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Bei der Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes einleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Pflegeberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss zu nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten


Die praktische Ausbildung erfolgt in Kliniken und beinhaltet u.a.:

  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • Gynäkologie / Geburtshilfe
  • Orthopädie / Urologie
  • Neurologie / Psychiatrie
  • Geriatrie
  • Pädiatrie
  • Neugeborenenpflege


Die theoretische Ausbildung umfasst 2100 Stunden, die praktische Ausbildung 2960 Stunden.


Vergütung:
Der / Die Auszubildende schließt einen Ausbildungsvertrag mit einem Krankenhaus ab.
Aus diesem ergibt sich die Ausbildungsvergütung.


Abschluss:
Am Ende der Ausbildung erfolgt vor einem staatlichen Prüfungsausschuss eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung, nach deren erfolgreichem Abschluss die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden kann.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Krankenhäuser
  • Häuslicher Pflegedienst
  • Rehabilitationseinrichtungen


Nach einer mindestens 2-jährigen Tätigkeit im Beruf eröffnen sich folgende Perspektiven:

  • Zusatzqualifikation zur/zum Fachkrankenschwester/-pfleger für
  • Anästhesie/Intensivmedizin
  • Hygiene
  • Psychiatrie


weiterführende Ausbildung zur/zum

  • Stationsschwester/-pfleger
  • Pflegedienstleiter/-in
  • Intensivschwester/-pfleger
  • Diplommedizinpädagogen/-in
  • Diplomkrankenschwester/-pfleger

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