Medizinische Fachschule


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Physiotherapie

Fachrichtungen

Die Ausbildung Physiotherapeut/ -in


Die Ausbildung soll, entsprechend der Aufgabenstellung des Berufes, insbesondere
dazu befähigen, durch Anwenden geeigneter Verfahren der Physiotherapie in
Prävention, kurativer Medizin, Rehabilitation und im Kurwesen Hilfen zur
Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen im
physischen und psychischen Bereich zu geben und bei nicht rückbildungs-
fähigen Körperbehinderungen Ersatzfunktionen zu schulen.


Hydrokabinett

ACHTUNG:
"verkürzte Ausbildung zum Physiotherapeuten"
unter bestimmten Voraussetzungen möglich


Zugangsbedingungen

  • ein sehr guter Realschulabschluss
  • zu empfehlen ist ein Vorpraktikum
  • orthopädische Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung zur Ausübungdes Berufes



Erforderlich für den Beruf sind :

  • Gefühl für den eigenen Körper
  • körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • Initiative, Einsatzbereitschaft und Hilfsbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Aufgeschlossenheit, Anpassungsfähigkeit, Offenheit
  • Flexibilität
  • präzise mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit


Ausbildung

  • Die Ausbildung dauert drei Jahre.
  • Kosten entstehen durch die Anschaffung von Fachliteratur, Berufs- und Sportbekleidung sowie für Unterbringung und Fahrt im Zusammenhang mit Praktika.


Der Lehrplan umfasst u.a. :

  • Anatomie/Physiologie
  • Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre
  • Grundlagen und Techniken der Krankengymnastik, der Massage, der Hydro- und Elektrotherapie sowie deren unterschiedliche Anwendung am Patienten


Klinische Praktika werden durchgeführt in den Gebieten

  • Orthopädie
  • Chirurgie
  • Innere Medizin
  • Neurologie/Psychiatrie
  • Gynäkologie/Geburtshilfe
  • Pädiatrie
  • Geriatrie


Die theoretische Ausbildung umfasst 3000 Stunden, die praktische Ausbildung
1600 Stunden.

Vergütung
Finanzierung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ( BAföG )

Abschluss
Am Ende der Ausbildung erfolgt vor einem staatlichen Prüfungsausschuss
eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung, nach deren erfolgreichem
Abschluss die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung beantragt werden
kann.

Einsatzmöglichkeiten

  • Kliniken verschiedener Profile
  • Einrichtungen für Behinderte
  • Rehabilitationszentren
  • Kureinrichtungen
  • freie Niederlassungen


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